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Down-Syndrom

Achtjähriger Junge mit Trisonomie 21

Das Down-Syndrom (oder auch Trisonomie 21 genannt), ist eine Krankheit, die die Chromosomen eines Menschen betrifft. Die Chromosomen sind eine Art Informationsbausteine des menschlichen Körpers. Sie befinden sich im Zellkern jeder Zelle. Jedes Chromosom ist dort normalerweise doppelt vorhanden. Bei dieser Krankheit ist das 21. Chromosom nicht zweimal, sondern dreimal vorhanden (daher auch der Name Trisonomie 21). Früher sprach man bei dem Down-Syndrom auch von Mongolismus, was heute jedoch ein abwertender Begriff ist.

Wie bekommt man Trisonomie 21?

Dass bei den betroffenen Menschen das 21. Chromosom dreimal vorhanden ist, liegt an einem Fehler der normalen Verdopplung der Chromosomen. Diese Verdopplung passiert noch bevor der Mensch mit Down-Syndrom entsteht in den Zellen seiner Mutter oder seines Vaters. Dieser Vorgang kann nach der Geburt nicht mehr passieren. Daher kann man das Down-Syndrom nicht während seines Lebens bekommen, sondern hat es von Geburt an.

Wie äußert sich das Down-Syndrom?

Die Menschen mit der Krankheit sind oft geistig behindert und weisen auch körperliche Unterschiede auf. Da das Down-Syndrom nicht heilbar ist, bleiben diese Unterschiede das ganze Leben.

Wie sieht ein Leben mit dem Down-Syndrom aus?

Wie gut der betroffene Mensch ein „normales“ Leben führen kann, hängt davon ab, wie stark er durch die Krankheit beeinträchtigt ist. Menschen mit Trisonomie 21 entwickeln sich als Kleinkind fast gleich wie andere Kinder. Oft erlernen sie einige Fähigkeiten langsamer, jedoch gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Krankengymnastik, die der Entwicklung dieser Fähigkeiten helfen. Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann zwar schwieriger sein, allerdings können die Eltern auch Unterstützung durch Spezialisten erhalten. Ob Kinder mit Down-Syndrom „normale“ Kindergärten und Schulen besuchen können, wird in Deutschland seit langer Zeit diskutiert. Als Erwachsene arbeiten die meisten in Werkstätten für behinderte Menschen. Jedoch versucht man immer mehr die Menschen mit Down-Syndrom in die „normale“ Berufswelt einzugliedern. Hierbei spricht man von Inklusion.

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