Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


unterricht:2014-2015:bio10a:klexikon:fabian-julien:down-syndrom

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Down-Syndrom

Die Chromosomen des Menschen kann man sich, wie hier abbgebildet, vorstellen. Hier ist das 21. Chromosom dreifach vorhanden.
Achtjähriger Junge mit Trisomie 21

Das Down-Syndrom (oder auch Trisomie 21 genannt), ist eine Krankheit, die die Chromosomen eines Menschen betrifft. Die Chromosomen sind eine Art Informationsbausteine des menschlichen Körpers. Sie befinden sich im Zellkern jeder Zelle. Jedes Chromosom ist dort normalerweise doppelt vorhanden. Bei dieser Krankheit ist das 21. Chromosom nicht zweimal, sondern dreimal vorhanden (daher auch der Name Trisomie 21). Früher sprach man bei dem Down-Syndrom auch von Mongolismus. Diesen Begriff verwendet man heute jedoch nicht mehr, da er oft als beleidigend wahrgenommen wird.

Wie bekommt man Trisomie 21?

Die Zellen der Menschen teilen sich immer wieder und verdoppeln sich somit, dass alte Zellen ersetzt werden können oder der Mensch wachsen kann. Es gibt aber auch eine andere Art der Teilung, die passiert, damit Zellen enstehen, aus denen sich ein Kind entwickeln kann. Durch einen Fehler bei jener Verdopplung der Zelle, kann es passieren, dass das 21. Chromosom anschließend dreimal in einer Zelle vorhanden ist. Dieser Fehler bei der Verdopplung passiert aber in den Zellen der Mutter oder des Vaters des Betroffenen, also noch bevor der Mensch mit Down-Syndrom entstanden ist. Der Fehler betrifft die Zellen aus denen das Kind entsteht. Der Vorgang kann nach der Geburt nicht mehr passieren. Daher kann man das Down-Syndrom nicht während seines Lebens bekommen, sondern hat es von Geburt an.

Wie äußert sich das Down-Syndrom?

Die Menschen mit der Krankheit sind oft geistig behindert und weisen auch körperliche Unterschiede zu gesunden Menschen auf. Beispiele hierfür sind Herzfehler oder ein besonders rundes Gesicht. Da das Down-Syndrom nicht heilbar ist, bleiben diese Unterschiede das ganze Leben.

Wie sieht ein Leben mit dem Down-Syndrom aus?

Wie gut der betroffene Mensch ein „normales“ Leben führen kann, hängt davon ab, wie stark er durch die Krankheit beeinträchtigt ist. Menschen mit Trisomie 21 entwickeln sich als Kleinkind fast gleich wie andere Kinder. Oft erlernen sie einige Fähigkeiten langsamer, jedoch gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Krankengymnastik, die der Entwicklung dieser Fähigkeiten helfen. Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann zwar schwieriger sein, allerdings können die Eltern auch Unterstützung durch Spezialisten erhalten. Ob Kinder mit Down-Syndrom „normale“ Kindergärten und Schulen besuchen können, wird in Deutschland seit langer Zeit diskutiert. Als Erwachsene arbeiten die meisten in Werkstätten für behinderte Menschen. Jedoch versucht man immer mehr die Menschen mit Down-Syndrom in die „normale“ Berufswelt einzugliedern. Hierbei spricht man von Inklusion.

unterricht/2014-2015/bio10a/klexikon/fabian-julien/down-syndrom.1430297104.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki